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8 Gründe für das Scheitern von Überfliegern

October 18, 2017

Scheitern ist ein Phänomen in allen Branchen, Berufen und Gehaltsstufen.

Und oft scheitern ausgerechnet die smarten, die fleißigen und ambitionierten Erfolgstypen in einem Unternehmen. Woran das liegt? Hier sind 8 mögliche Gründe (und natürlich gibt es noch viel mehr).

 

 

1. keine Ausdauer

 

Zu Beginn einer neuen Aufgabe ist die Euphorie bei den meisten Menschen groß. Doch das ist wie bei einem Dauerlauf: Mit den Wochen und Monaten schleicht sich Routine ein, die anfängliche Begeisterung schwindet und man spürt die Mühe, die es macht, immer deutlicher. Erfolg wird einem nun mal nicht geschenkt. Wer dann nachlässt oder gar innerlich aufgibt, darf sich nicht wundern, wenn er oder sie scheitert.

Rückschläge sind leider nicht zu vermeiden.  Aber den Biss zu entwickeln, dennoch weiterzumachen - das macht den Unterschied.

 

 

2. zu wenig Zielfokussierung

 

Die Dosis macht das Gift. Mehr als andere konzentrieren sich die sogenannten Überflieger auf ihre Ergebnisse. Diese extreme Fokussierung auf das Ziel führt aber ebenso häufig dazu, dass sie Kollegen auf dem Weg dorthin übergehen und zu sturen Einzelkämpfern mutieren. 

Mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, ist aber oft nur die Vorstufe des Falls.

 

 

3. Perfektionismus

 

Leistungsträger glauben, gar nicht mal zu unrecht, dass kaum einer den Job besser machen könnte als sie selbst. Die Kehrseite: Sie können kaum noch delegieren und neigen zum sogenannten Mikromanagement, Perfektionismus und Kontrollwut.

Der gemeine Effekt: Sie ertrinken in Arbeit, machen mehr Fehler, scheitern.

 

 

4. Detailversessenheit

 

Weil diese Talente jeden Teil ihrer Aufgabe besonders ernst nehmen, verlieren sie sich auch schon mal in den Details - oder können nicht mehr unterscheiden zwischen dem, was wirklich wichtig ist und nur eine Marginalie.

 

 

5. Übersensibilität

 

Erfolgstypen hungern nach Lob und Aufmerksamkeit. Denn daran messen sie sich selbst. Umgekehrt vergessen sie gerne, auch andere im Team für ihre Leistung zu loben und reagieren überempfindlich auf Feedback oder gar Kritik.

 

 

6. zu starkes Konkurrenzdenken

 

Wettbewerb belebt das Geschäft, keine Frage. Und ein bisschen Konkurrenz schadet nie - mit Betonung auf ein bisschen.

Leider neigen Überflieger nicht selten dazu, es damit zu übertreiben: Alles ist für sie ein Wettkampf, ein Messen und Vergleichen. Im Extrem führt es aber auch dazu, dass sie sich selbst immer als unzureichend oder herausgefordert empfinden.

 

 

7. Leidenschaft

 

Das hört sich zunächst nach einer positiven Eigenschaft an. Ist es eigentlich auch.

Doch wer sein ganzes Selbstwertgefühl vom Job abhängig macht und sich mit Leib und Seele dem Beruf verschreibt, der erlebt oft eine emotionale Achterbahnfahrt. Bei diesen Typen wird der Grat schmal zwischen Fortune und Fiasko.

 

 

8. innere Unruhe

 

Erfolgstypen lieben es, produktiv zu sein. Doch egal, wie viel sie auch erreichen: Es ist nie genug. Und das plagt sie, treibt sie stetig an. Und endet schlimmstenfalls im Burnout.

 

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